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Seniorenreise - 27.8. bis 31.8.22
 Hans und Barbara Scheck

SENIORENREISE 2022 INS MÜHLVIERTEL

Nicht wer alt ist, weiß viel, sondern wer viel herumgekommen ist.

                                                                   (Türkisches Sprichwort)

Mit diesem Motto sind 26 Personen der Pfarrseniorengruppe am Samstag, 27. August 2022 zu ihrer SENIORENREISE aufgebrochen.

Erste Station am Samstag war die Basilika von Lorch in der Stadt Enns. Sie liegt an der Donau und am Fluss Enns, der hier die Grenze zu Niederösterreich bildet. Die Stadt bezeichnet sich als älteste Stadt Österreichs. Die Basilika St. Laurenz erhebt sich über den Mauerresten römischer Vorgängerbauten, die bei archäologischen Grabungen zwischen 1960 und 1966 frei gelegt wurden.

Historische Bedeutung ist Lauriacum/St. Laurenz vor allem in folgender Hinsicht zuzuschreiben:

 - Wirkungsstätte des heiligen Florian von Lorch und der Märtyrer von Lorch († 304). Die Reliquien der Märtyrer von Lorch sind in einem antiken, heute wieder sichtbaren Steintrog im Hauptaltar der Basilika beigesetzt.

 - Wirkungsstätte des heiligen Severin von Noricum († 482), der nach den Zeugnis der Vita Sancti Severini (Eugippius) „in einer Basilika zu Lauriacum“ das Wunder einer Ölvermehrung gewirkt haben soll.

 - Triduum von Karl dem Großen (791): Vor dem Feldzug gegen die Awaren hält Karl der Große mit seinem Heer in Lorch ein dreitägiges Fasten.

Der Nachmittag führte uns ins PANEUM nach Asten. Hunderte Kunst -und Kulturobjekte aus 9000 Jahren erzählen ihre Geschichten zu diesem kostbaren Lebensmittel. Wir bestaunten die Martergeräte zum „Bäckerschupfen“, ägyptische Kornmumien, peruanische Totempfähle und Zunftpokale ebenso wie unsere „Brot-Heiligen“.

Dann ging es weiter in unser Quartier ins SCHLOSS WEINBERG bei Kefermarkt.

 

Am SONNTAG besuchten wir gemeinsam den Gottesdienst in der Pfarrkirche Kefermarkt, wo wir anschließend eine Kirchen- und Altarführung hatten. Der 13,5 m hohe und 6,3 m breite Altar, eines der größten gotischen Schnitzwerke in Europa, wurde aus Lindenholz gefertigt. Im Mittelteil, dem Schrein des Altars, stehen überlebensgroße Statuen der drei Heiligen Petrus, Wolfgang und Christophorus. Sie werden von reich geschmückten Konsolen getragen und von Baldachinen bekrönt. Auf den beiden fixierten Flügeln sind Szenen aus dem Leben Marias dargestellt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Schloss fuhren wir am Nachmittag bei strömenden Regen nach Gutau ins FÄRBERMUSEUM.

Das historische Färberhaus zeigt sehr eindrucksvoll sämtliche Arbeitsvorgänge der bis 1968 intakten Färberei.

Das Färberhandwerk ist im Mühlviertel seit etwa dem 17. Jahrhundert angesiedelt. Es erlebte seine Blüte mit dem Flachsbau und den unzähligen häuslichen Leinenwebereien. Eines der bemerkenswerten Baudenkmäler des Färbergewerbes dieser Zeit ist das Färberhaus in Gutau, in dessen Räume das heutige Färbermuseum eingerichtet ist. Auffallend an diesem ländlichen Barockbau aus dem 17. Jahrhundert, dessen Grundmauern ins 14. Jahrhundert zurückgehen, ist das große Schopfwalmdach mit dem hölzernen "Gewandgang", der zur Belüftung des Trockenbodens diente. Wir begaben uns auf diese Zeitreise und bedienten unter anderem das Antriebsrad für die schwere „Mangel“ und bestaunten die zahlreichen Model für den Blaudruck das wunderbare Abendkleid.

Am Abend erlebten wir eine spannende Führung durch die Prunkräume im Schloss Weinberg.

Der MONTAG gehörte der Bezirkshauptstadt FREISTADT. Mit unserer Reiseleiterin an Bord besuchten wir die Kirche ST. MICHAEL OB RAUCHENÖDT mit seinem berühmten Altar. Anschließend waren wir zu Gast im MÜK = MÜHLVIERTLER KUNST und erlebten die geballte Kreativität der Mühlviertler Künstler ehe wir zu unserer STADTFÜHRUNG aufbrachen. Die engen Gassen mit ihren romantischen kleinen Innenhöfen beeindruckten genauso wie das Krokodil, das wir in einem „Durchgang“ entdeckten. Das Mühlviertel ist das Bierviertel. Daher gehörte der NACHMITTAG der größten Brauerei mit einer dementsprechenden Bierverkostung.

Am DIENSTAG ging es an die nördliche Grenze nach Windhaag. Dort besuchten das „GREEN BELT“ - das „GRÜNE BAND“. Das Mühlviertel liegt am Grünen Band Europa, dem längsten ökologischen Verbundsystem der Welt. Die Grenzregion, die Europa während des Kalten Krieges teilte, bietet neben berührenden Lebensgeschichten und einer vielfältigen Kultur vor allem eines: Eine einzigartige Naturlandschaft.
Das neu errichtete Green Belt Center in Windhaag bei Freistadt sieht sich als „Tor“ zu diesem natur- und kulturgeschichtlichen Schatz, welches wir mit großem Interesse besichtigten.          Weiter ging es zur PFERDEEISENBAHN nach KERSCHBAUM.   Sie wurde im Jahr 1832 zwischen dem tschechischen Budweis und Linz-Urfahr eröffnet, 1836 wurde sie noch bis Gmunden verlängert. Um mehr Fracht aufladen zu können wurden für die Pferdeeisenbahn besonders leichte Güterwagen mit Rädern aus Holz gebaut. Meistens zog nur ein einziges Pferd den schweren Wagen. Ein zweites Pferd wurde nur an sehr steilen Stellen vorgespannt. Nicht Eisenschienen bildeten die Elemente für die Räder, sondern Holzschienen, auf denen Flacheisen mit handgeschmiedeten Nägeln befestigt waren. Mit einem gültigen Fahrschein ausgestattet, sind wir mit der Pferdeeisenbahn unterwegs gewesen und wurden in der Endstation von unseren „biedermaier-verkleideten“ KollegInnen empfangen.                                                                           Nach dem Mittagessen besuchten wir das BAUERNMÖBELMUSEUM in HIRSCHBACH. Was steckt aber hinter den Hirschbacher Bauernmöbeln?                                                          Es ist eine weitere Volkskunst, die im Winter aus der Not heraus entstanden ist. Zimmerleute, die illegalerweise Möbel bauten (tja, das war eben nur den Tischlern vorbehalten) und dann die Frauen des Hauses, von groß bis klein, die mit künstlerischer Fingerfertigkeit ihre Kunst auf den Möbeln verewigten. Die „Hirschbacher Malermenscha“, nahmen das, was ihnen die Natur gab und fabrizierten wundervolle Farben. Früher war es ja normal, aus dem wenigen das man hatte, etwas Großartiges zu erschaffen.

Der letzte Reisetag brachte uns nach LINZ. Der Botanische Garten der Stadt Linz geht in seinen Ursprüngen auf das Jahr 1853 zurück und wurde 1952 an seinem heutigen Standort eröffnet. Auf einer Fläche von 4,2 Hektar befinden sich mehr als 10.000 verschiedene Pflanzenarten, wobei das größte Augenmerk der Kakteen- und Orchideen-Sammlung gilt. Der Chef persönlich ließ es sich nicht nehmen, uns durch „seinen“ Garten zu führen. Staunen auf allen Wegen, die wir begangen haben.                     Mit dem CITY- EXPRESS erlebten wir eine intensive einstündige Fahrt durch die Landeshauptstadt. Mit dem Bummelzug vorbei am Dom und den anderen vielen Sehenswürdigkeiten landeten wir am Linzer Hauptplatz mit seiner berühmten Pestsäule.                                            Von dort weg ging es nach Tragwein zur BAUERNKRAPFENSCHLEIFEREI. Die Schaubäckerei befindet sich inmitten des Cafés. Deswegen konnten wir  bei unserem Besuch beim Backen der Bauernkrapfen den Damen über die Schultern schauen und haben natürlich vor Ort die vielen Köstlichkeiten in vielen Variationen selbst genossen. Ein wahres kulinarisches Erlebnis.

So sind wir in diesen Tagen viel herumgekommen und haben viel erlebt und freuen uns bereits auf nächstes Jahr, wenn wir uns wieder auf eine Seniorenreise begeben.

SR Hans Scheck

 Hans und Barbara Scheck

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 Hans und Barbara Scheck

(red JoSch)


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