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SENIORENKAFFEE ZU BESUCH IN DER WIENBIBLIOTHEK - 15. MÄRZ 2022
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Seniorenkaffee 15. März 2022

„Griaß eich die Madln, servas die Buam!“

Angelehnt an seinen berühmten Gruß "Griaß eich die Madln, servas die Buam!" hat nun die Wienbibliothek im Rathaus eine Ausstellung rund um den als Heinrich Hansal geborenen ledigen Sohn einer Wiener Näherin gebastelt. Die meisten von uns kennen ihn von Rundfunk und Fernsehen als Heinz Conrads.

Die Liebe zu Fernsehen und Radio war freilich nicht seine erste Liebe gewesen. Denn eigentlich wollte Conrads immer auf die Theaterbühne. Schon ab 1942 war er an diversen Wiener Häusern zu erleben, spielte im Volkstheater, in der Josefstadt oder sogar in einer Nebenrolle im "Jedermann" des Jahres 1952 in Salzburg. Ein gnadenloser Verriss des gefürchteten Theater-Kritikers Hans Weigel machte Ende der 50er seinen Ambitionen einen Strich durch die Rechnung. Die Ausstellungsmacher sprechen von einem "psychologischen und Karriere-Knick" im Theatermetier.

Schon in den frühen 1940er-Jahren tingelte er von Modeschau zu Jazzkonzert, von Kinovorstellung zu Ballabend, um als Moderator gute Laune zu verbreiten. Nach dem Krieg spielte Conrads wiederholt im Simpl an der Seite von Fritz Muliar, Karl Farkas, Max Böhm oder Cissy Kraner. Er drehte Filme mit Franz Antel oder Ernst Marischka, oft in Nebenrollen.

"Was gibt es Neues?" ab 1948 und "Was sieht man Neues" ab 1957 im Fernsehen, das 1967 als "Guten Abend am Samstag" wöchentlich zum Fixtermin wurde. Vor allem Letzteres wurde zum Selbstläufer mit einem alterslosen Conrads, stets im dunklen Anzug und mit korrekt gegeltem Scheitel, genauso glatt und widerstandsfrei wie seine Moderationen. Auch für die Kranken hatte er stets tröstende Worte parat sowie einen kleinen Schmäh für die jungen Zuschauer. Drei Dekaden überstand die Show bis zu seinem frühen Tod.

Die Schau ist platzmäßig überschaubar, was auch den beengten Räumlichkeiten der Wienbibliothek geschuldet ist, dafür aber kostenfrei zu besuchen.

Im zweiten Teil erlebten wir einige „Schätze“, die in der Wienbibliothek aufbewahrt werden, wie zum Beispiel:

  • den Originaltext der österr. Bundeshymne – geschrieben von Paula von Preradovic
  • einen Mini-Kalender aus dem Jahre 1796
  • handgezeichnete und kolorierte Blumenbilder, die in österr. Schlössern und Burgen wachsen
  • Kinderbuch mit Klappbildern aus dem 19. Jahrhundert
  • Buch über das Leben von Kaiser Franz Josef I mit einer besonderen Schließe als goldenes Vlies

Und auf dem Weg dazwischen konnten wir den letzten „Paternoster“ im Wr. Rathaus erleben.

Diesen intensiven Nachmittag ließen wir dann im „Inigo“ - einem Caritaslokal ausklingen, wo wir unsere „Geburtstagskinder“ hochleben ließen.

SR Hans Scheck 

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(red JoSch)


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