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Erntedankfest 2020
© Ewald Gerbautz

Am 11. Okt. feierten wir unser Erntedankfest.

© Ewald Gerbautz

Apropos Erntedank…

„Danke für diesen guten Morgen…“ - Ein religiöses Kinderlied … nicht gerade aktuell … fast ein wenig altmodisch bereits, könnte man meinen…

Ein kleiner Denkanstoß bezüglich „Danke sagen“ fiel mir unlängst – rein zufällig(???) – in die Hände:

Zwischenruf

Erntedank - das ist heute!

Erntedank – das war früher mal. Als es noch mehr Bauern gab und das Wetter, die Einflüsse der Natur und so noch entscheidend waren für eine gute Ernte. Erntedank – das war einmal. So mag man denken. Und überhaupt: Danke sagen? Wofür? Wo ich doch alles selbst machen kann und am liebsten selbst in der Hand halte. In meiner Schulzeit haben wir im Kindergottesdienst immer wieder ein Lied gesungen, das einen ganz einfachen Text hat. Der Theologe und Musiker Martin Gotthard Schneider hat es vor fast 60 Jahren geschrieben: „Danke für diesen guten Morgen“.

"Danke für diesen guten Morgen"

„Die Ärzte“ haben sogar mal eine Cover-Version daraus gemacht: „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag“, heißt es da. Und weiter: „Danke für alle guten Freunde, danke, oh Herr, für jedermann. Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.“ Da geht es schon zur Sache. Und zwar ganz konkret. Es gibt viele Gründe, danke zu sagen, ganz alltägliche Gründe. So geht das Lied weiter: „Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück. Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.“ Und sogar: „Danke für manche Traurigkeiten, danke für jedes gute Wort. Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.“ Da steckt viel Zuversicht drin. Und das Lied wird immer mehr zum Gebet: In der fünften Strophe heißt es weiter: „Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst. Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.“ Und es endet: „Danke, dein Heil kennt keine Schranken. Danke, ich halt mich fest daran. Danke! - Ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.“

Danke, dass ich danken kann

Erntedank – das war einmal? Dankbarkeit? - Fehlanzeige? Wenn man sich das Lied mal genauer anhört, dann gilt wohl eher: Erntedank – das ist heute: mit gutem Grund, danke zu sagen.

Dr. Michael Kinnen, Bistum Trier

Für Interessierte: https://de.wikipedia.org/wiki/Danke_f%C3%BCr_diesen_guten_Morgen#Inhalt

Ewald Gerbautz

© Ewald Gerbautz

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(red JoSch)


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